OLMeRO AG
Projektraum

Baumängel zu erfassen, zu verfolgen und zu dokumentieren wird einfacher – mit OLMeRO

Kaum ein Neubau oder Sanierungsobjekt ist bei der Bauabnahme in einem einwandfreien Zustand. Damit die Kosten für die Behebung den Rahmen nicht sprengen, sind regelmässige Kontrollen schon vor der endgültigen Bauabnahme notwendig. Mit OLMeRO lassen sich während der Bauphase Baumängel einfach erfassen und ihre Behebung veranlassen. Bauherren, Architekten, Bauleiter und Projektverantwortliche können dank OLMeRO den gesamten Prozess elektronisch überwachen und dokumentieren.

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Das Erfassen und Beheben von Baumängeln mit OLMeRO einfacher steuern

Mit der Mängelmanagement-Software von OLMeRO können Sie alle Baumängel direkt vor Ort via Smartphone oder Tablet erfassen, in einer zentralen Datenbank speichern – und die Behebung durch die zuständigen Handwerker auf elektronischem Wege verfolgen. Jeder Baumangel kann durch Fotos, Planmarkierungen, Anmerkungen via Sprachaufnahmen oder weitere Dokumente genauer beschrieben werden.

Die zentrale Mangelübersicht steht auch den beauftragten Handwerkern offen. Sie erhalten eine digitale Benachrichtigung über gerügte Mängel und können ebenfalls auf elektronischem Wege darauf antworten. Alle vereinbarten Termine und Fristen werden übersichtlich dargestellt, sodass Bauherr und Bauleiter jederzeit überwachen können, wann welche Baumängel behoben sind. Als Teil des virtuellen Projektraums werden alle eingetragenen Baumängel nach Ablauf der Verjährungsfristen inklusive ihrer Behebungshistorie archiviert.

Ablauf des OLMeRO Mängelmanagements

Ablauf OLMeRO Mängelmanagement

Offene und verdeckte Baumängel: Wie man vorgehen kann

Alle ersichtlichen Baumängel werden in einem Abnahmeprotokoll notiert. Dazu zählen neben rein ästhetischen Mängeln oder kleineren Ungenauigkeiten in der Bauausführung auch gravierende Fehler, die zu teuren Folgeschäden führen können. Insbesondere bezüglich der Gebäudehülle ist es wichtig, dass genau gearbeitet wurde. 60 Prozent aller Baumängel betreffen die Aussenhülle, zeigte eine Studie der ETH Zürich aus dem Jahr 2013. Grundwasser sickert in den Keller ein, Regenwasser dringt durch Fassaden oder das Dach, der Balkon feuchtet durch.

Baumängel zu erkennen ist mitunter schwer. Daher sollte man immer genügend Zeit für die Abnahme einplanen und mit der anderen Vertragspartei einen gemeinsamen Rundgang durchs gesamte Gebäude machen. Ein Abgleich mit der Baubeschreibung ist notwendig – denn der Definition nach ist jede Abweichung vom Werkvertrag ein Baumangel. Unterscheiden sich Auftrag und Ausführung, ist der Planer oder Handwerker verpflichtet, den Schaden zu beheben. Abschliessend werden im Abnahmeprotokoll Fristen festgelegt, bis wann der Mangel behoben sein muss.

Möglichkeiten mit OLMeRO besprechen

Im Abnahmeprotokoll werden folgende Punkte festgehalten:

  • Welche Baumängel liegen vor? Inklusive einer detaillierten Beschreibung, im besten Fall mit Foto.
  • Wer hat den Baumangel verursacht bzw. ist für seine Behebung verantwortlich?
  • Zu welchem Termin soll der Mangel behoben sein?

Das Abnahmeprotokoll muss von allen Parteien unterschrieben werden, dann wird es gültig.

Welche Verjährungsfristen bestehen bei der Rüge von Baumängeln?

Nach dem Obligationenrecht endet mit der Bauabnahme die Pflicht der Handwerker, vom Bauherren gerügte Mängel zu beheben. Für alle nicht festgestellten offenen Baumängel gilt eine stillschweigende Akzeptanz. Nachträglich kann man sie dann nicht mehr rügen. Für verdeckte Mängel, also solche Baumängel, die zu erkennen nicht gleich möglich war, sondern die sich erst im Laufe der Nutzung gezeigt haben, gilt eine Verjährungsfrist von 5 Jahren. Der Stichtag ist das Datum der Bauabnahme. Gerügt werden muss sofort, die Beweislast trägt der Bauherr.

Anders verhält es sich, wenn im Werkvertrag die SIA-Norm 118 vereinbart worden ist. Zwar gilt auch hier eine Verjährungsfrist von 5 Jahren, allerdings können in den ersten 2 Jahren auch offene Mängel gerügt werden. Sie müssen nicht einzeln gemeldet werden, sondern dürfen zum Ablauf der 2-Jahres-Frist gesammelt gerügt werden. Die Beweislast liegt in diesem Fall beim Unternehmen. Es muss beweisen, dass der gerügte Schaden kein Baumangel ist. In den folgenden 3 Jahren können nur noch verdeckte Baumängel gerügt werden. Dies muss allerdings jeweils umgehend erfolgen. Die Beweislast liegt nun beim Bauherren.

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Kontakt

Linus Jost
Leiter Vertrieb und Consulting

info@olmero.ch

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+41 848 656 376
Mo-Fr, 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr

Linus Jost

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