OLMeRO AG

Referenz

Hendrik Schumacher und Hendrik Mai, Otto Wulff Bauunternehmung GmbH

"Ein Tool muss einfach, schnell und funktionell sein und ich muss die Möglichkeit haben, zeitnah etwas selbst ergänzen zu können. Und das geht mit OLMeRO super."

Die Otto Wulff Bauunternehmung GmbH wurde 1932 als Holzbaubetrieb gegründet, wird auch heute noch von der Familie Wulff in 3. Generation geführt und beschäftigt mittlerweile ca. 500 Mitarbeiter. Otto Wulff ist vor allem Experte für Wohnungsbau und zum Grossteil als Generalunternehmen tätig.

OLMeRO hat sich mit dem IT-Leiter Hendrik Schumacher und dem Bauleiter Rohbau Hendrik Mai getroffen, um auf einer Grossbaustelle vor Ort ein bisschen mehr über den Einsatz des OLMeRO Listenmanagers zu erfahren.

Herr Mai, Herr Schumacher, am Anfang erlauben Sie mir kurz die Frage: Wie kam es zu diesem Projekt und was war oder ist die Herausforderung dabei?
Hendrik Mai: Die grosse Herausforderung bei diesem Projekt ist wohl die Erschliessung. Es führt nur eine 1km-lange Strasse an den 11 Baufeldern entlang, die alle nach und nach fertiggestellt werden. Das heisst, am Ende der Strasse wird schon Einzug sein, während wir weiter vorne noch bauen. Ausserdem ist es das grösste Bauprojekt, das wir bisher umgesetzt haben.

Sie verwenden beim Bauprojekt “Tarpenbeker Ufer” das Mängelmanagement, die Foto-Dokumentation und das Bautagebuch. Warum haben Sie sich für OLMeRO entschieden?
Hendrik Schumacher: Bei Otto Wulff wird das Thema Digitalisierung gross geschrieben. Sie erlaubt uns, effizienter und schneller zu sein. Bei diesem digitalen Schritt ist ein absolut unternehmerischer Gedanke dahinter.

Und wieso speziell OLMeRO?
Hendrik Schumacher: Für unsere Geschäftsleitung war das Preis-Leistungsverhältnis und die Datensicherheit überzeugend. Für die Integration im Unternehmen ist es ausserdem von Vorteil, dass wir unsere Projekte auf der Plattform selbst administrieren und dass man in der Gestaltung der Begrifflichkeiten frei ist. Zudem benötigen die Subunternehmer keinen eigenen Account, um in die Wertschöpfungskette eingebunden zu werden. Also um es kurz zu sagen: Das Wichtigste ist vorhanden und funktioniert sehr gut. Viele Programme sind heutzutage auch einfach überladen und sehr komplex. Ein Tool muss einfach, schnell und funktionell sein und ich muss die Möglichkeit haben, zeitnah etwas selbst ergänzen zu können. Und das geht mit OLMeRO super.
Hendrik Mai: Mangelfreies Bauen gibt es einfach nicht und bei grossen Bauprojekten mit Exceltabellen zu arbeiten, ist enorm aufwändig und zeitraubend. Deswegen sind wir Bauleiter auch alle ziemlich schnell von der OLMeRO Lösung überzeugt gewesen.

Wie wurde bei Ihnen das Mängelmanagement strukturiert und was war Ihre Rolle dabei?
Hendrik Schumacher: Ich setze mich mit den Bauleitern am Anfang eines Projekts zusammen und sammle alle Informationen, die wir zum Konfigurieren der Plattform brauchen. Als ausgebildeter Administrator konfiguriere ich unsere Projekte unabhängig vom OLMeRO Support selbst, so geht das alles super schnell. Nach der Konfiguration gehen wir das gemeinsam mit dem Bauleiter nochmal durch, dass auch alles passt.

Wie haben Sie denn die ganze Integration des OLMeRO Listenmanagers bei Ihnen erlebt? Gab es da viele Probleme mit der Akzeptanz?
Hendrik Schumacher: Wir haben versucht, nicht einfach zu sagen “Hier ist ein neues Tool, das müsst ihr jetzt benutzen”, sondern machen uns die Mühe, den Leuten die Vorteile zu erklären. Nicht jeder ist von so einem Tool begeistert, wenn er vielleicht schon 20 Jahre die gleiche Arbeitsweise hat. Dann habe ich einfach mal nachgefragt, wie sie es denn bisher machen und aufgezeigt, wie das neue Tool ihnen die Arbeit erleichtert und viel Zeit spart. Die meisten überzeugt das. 

Also es hat eigentlich mehr etwas mit internen Prozessen zu tun als jetzt mit dem Tool ansich?
Hendrik Schumacher: Genau. Dabei hilft auch, dass ich zum Beispiel Begrifflichkeiten individuell konfigurieren kann. Bei OLMeRO gibt es keine Einschränkungen oder Vorgaben. Wenn ein Bauleiter sagen kann, dass er da jetzt aber “Ebene” und nicht “Etage” stehen haben will und da mitentscheiden kann, wird die Akzeptanz sofort grösser. Die Leute müssen das Gefühl haben, mitentscheiden zu können. Das macht die Integration einfacher.

Wie genau läuft bei Ihnen die Zusammenarbeit mit den Subunternehmern ab, seit Sie den OLMeRO Listenmanager nutzen?
Hendrik Mai: Wir nehmen den Mangel selbst vor Ort mit der App auf, inklusive Fotos. Danach haben wir zwei Wege: Entweder wir verschicken den Mangel über OLMeRO, dann bekommen die Subunternehmer einen Link und können zurückmelden, wenn sie ihn behoben haben. Oder wir drucken die Liste klassisch auf Papier aus und nehmen sie mit zur Baubesprechung, was in der Zusammenarbeit mit manchen Subunternehmern ein grosser Vorteil ist. Wenn der Mangel dann behoben ist, kommt bei der nächsten Besprechung ein Haken dran.

Planen Sie bei neuen Projekten den OLMeRO Listenmanager wieder einzusetzen?
Hendrik Schumacher: OLMeRO ist bei uns zur Zeit gesetzt, wir arbeiten bei jedem neuen Projekt damit. Wir prüfen eine Ausweitung des Produktes auf die gesamte Otto Wulff Gruppe.

Gibt es eine bestimmte Art oder Grösse von Projekten, wo Sie sagen würden, dass sich der Listenmanager dafür am besten eignet?
Hendrik Mai: Je grösser das Projekt, desto dringender braucht man ein solches Tool.
Hendrik Schumacher: Da es kostentechnisch nach Bauvolumen gestaffelt ist, lohnt es sich eigentlich bei jeder Projektgrösse. 

Kurz zusammengefasst: Was sind für Sie die wichtigsten Vorteile mit OLMeRO?
Hendrik Mai: Für das Mängelmanagement auf jeden Fall die einfache Handhabung. Man nimmt die Sachen vor Ort mit der App auf und hat sie dann direkt am Computer, dadurch fällt das mühsame Nacharbeiten komplett weg. Und jeder kann immer darauf zugreifen. Ausserdem geht die Auswertung, also der Versand an die Subunternehmer, super schnell und ist auch viel übersichtlicher als die beste Exceltabelle. Das ist für mich auf der Baustelle das Wichtigste.
Hendrik Schumacher: Zusätzlich ist es auch in der Gewährleistungsphase viel einfacher. Wenn ich Jahre später irgendetwas suche und ich dann nicht erst irgendwelche Archive durchsuchen und vielleicht noch einen Kollegen auftreiben muss, der gar nicht mehr in der Firma arbeitet, um etwas nachvollziehen zu können, dann ist das eine grosse Zeitersparnis. Das, was man im Nachgang in der Gewährleistungsphase an Aufwand spart, ist einfach unbezahlbar. Wenn wir einen kritischen Mangel gut dokumentiert haben, kann schon mit einem einzigen Mangel das Geld für die Beauftragung von OLMeRO gut investiert sein.

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