Marco Spenger, Emch+Berger ImmoConsult AG

"Wir arbeiten vor allem mit Plänen, Schemas, auch Protokollen und Konzepten. Dort unterstützt uns der Olmero Projektraum, damit die Dokumente nachvollziehbar abgelegt werden. Zum Beispiel Pläne, Umrisspläne oder Bezeichnungskonzepte, aber auch Konzepte verschiedener Art. Aktuell befindet sich das Anlagenkennzeichnungssystemen in der Planprüfung."

Swiss Life ist Generalsponsorin der ZSC Lions und Namensgeberin der neuen Swiss Life Arena. Entworfen wurde das 170 Meter lange, 110 Meter breite und 30 Meter hohe Gebäude vom Londoner Architektenteam Caruso St John unter dem Namen Theatre of Dreams. Es kommt an die Vulkanstrasse zwischen Eisenbahngleisen und Autobahn nahe der Grenze zu Schlieren. Emch+Berger ImmoConsult AG unterstützt das Projekt als Bautreuhänder und bauherrenseitige Spezialisten. Im Exklusivinterview verrät uns Herr Marco Spenger, Projektleiter Property & Facility Management bei Emch+Berger, wie es zur Zusammenarbeit mit Olmero kam. 

Grüezi Herr Spenger, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen, mit uns über die Zusammenarbeit mit Olmero zu sprechen. Wir reden heute über das neue Eishockeystadion für die ZSC Lions. Was können Sie uns über das Projekt erzählen?

Ich bin jetzt seit einem Jahr an dem Projekt beteiligt. Es ist ein sehr spannendes Projekt mit vielen Herausforderungen, welche nicht alltäglich sind. Wir sind sehr stolz, das Projekt als Bautreuhänder und bauherrenseitige Spezialisten unterstützen zu dürfen. 

Können Sie uns diese nicht alltägliche Herausforderungen beschreiben? Und was heisst das für Ihre Rolle, welche Sie beim Projekt innehaben?

Das Gebäude wird mit modernster Technik ausgerüstet. Dies erfordert eine gute Koordination aller Beteiligten und vorausschauende Entscheidungen. Die Bauphase dauert noch ca. zwei Jahre. Da ist es wichtig, dass Entscheidungen gut dokumentiert sind, sodass im späteren Bauverlauf bei Fragen auf diese Entscheidungen zurückgegriffen werden kann. 

Sie setzen in der Realisation auf den Projektraum von Olmero. Mit was für Dokumenten haben Sie täglich zu tun?

Ja dies ist korrekt. Wir arbeiten vor allem mit Plänen, Schemas, auch Protokollen und Konzepten. Dort unterstützt uns der Olmero Projektraum, damit die Dokumente nachvollziehbar abgelegt werden. Zum Beispiel Pläne, Umrisspläne oder Bezeichnungskonzepte, aber auch Konzepte verschiedener Art. Aktuell befindet sich das Anlagenkennzeichnungssystemen in der Planprüfung.

Inwiefern hat sich Ihre Arbeit durch Olmero verändert? Gab es Prozesse, die angepasst wurden? Zeit, die eingespart werden konnte?

Wir konnten auf jeden Fall Zeit sparen. Noch im Januar, also vor knapp einem Jahr, habe ich eine Planprüfung auf Papier erlebt. Ich kann Ihnen eine Kiste zeigen, das ist der Wahnsinn. Wir haben Schachteln voller ausgedruckten Pläne. Heute sieht man die Änderungen auf einen Blick und kann die Kommentare exportieren. Die riesigen Pläne müssen nicht mehr ausgebreitet werden. Die Kommentare werden nicht übersehen und die Nachvollziehbarkeit ist gegeben. 

Ein weiterer Vorteil ist, dass jeder von überall aus auf alle Dokumente Zugriff hat. Zu Beginn benötigt es etwas Initialaufwand, bis alles richtig organisiert ist, aber wenn es soweit ist, funktioniert es gut. Es können zwar nicht simultan, d.h. verschiedene Personen an einem Dokument arbeiten, jedoch ist es gut machbar, dass die Anpassungen nacheinander gemacht werden. Erfahrungsgemäss dauert ein solcher Prüflauf zwei Wochen. Das ist schon super mit der Digitalisierung.

Stichwort Digitalisierung – wie hat sich der Anspruch der Bauwirtschaft in den letzten Jahren verändert? Findet die digitale Transformation in der Schweizer Baubranche tatsächlich statt?

Wir sind bei vielen grossen Projekten involviert und da merkt man schon den Bedarf der Bauherren, welche die Projekte möglichst digital abwickeln möchten. BIM ist ein riesen Thema, bei dem wir schon bestens aufgestellt sind und unsere Kunden beraten können. Wenn ein Projekt mit der BIM-Methode geplant wird, ist die Digitalisierung natürlich schon vorgegeben. Sonst versuchen wir einzelne Prozesse möglichst digital abzubilden, wie hier die Planprüfung.

Wenn Sie von der Planprüfung sprechen, sind neben dem Projektraum und dem ReproService auch noch andere Tools im Einsatz?

Ich bin in meiner Rolle auch für die Nachhaltigkeit bei diesem Projekt verantwortlich und da ist die Stichprobenkontrolle bei Ausschreibungen ein Bestandteil davon. Ich benutze somit auch die Ausschreibungsplattform.

Was erwarten Sie sich in Zukunft von Ihrer Präsenz auf Olmero? Haben Sie weitere Projekte, welche Sie gerne mit Olmero realisieren möchten? 

Natürlich habe ich weitere Projekte, aber der Entscheid ist abhängig vom Vertragsmodell mit dem TU oder dem Bauherr. Wenn immer es möglich ist, setzen wir Olmero Produkte ein

Projektdaten 

Swiss Life ist Generalsponsorin der ZSC Lions und Namensgeberin der neuen Swiss Life Arena. Entworfen wurde das 170 Meter lange, 110 Meter breite und 30 Meter hohe Gebäude vom Londoner Architektenteam Caruso St John unter dem Namen Theatre of Dreams. Es kommt an die Vulkanstrasse zwischen Eisenbahngleisen und Autobahn nahe der Grenze zu Schlieren. Platz hat es für 12'000 Fans (1710 Stehplätze), eine Trainingshalle mit 300 Plätzen sowie Restaurants und Büros. Es sind 14 Logen vorgesehen. Geplante Eröffnung der Swiss Life Arena ist im Juni 2022.

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